Wasser einwecken für den Trinkwasservorrat

By: Diana

Warum ich ein paar Gläser eingewecktes Wasser im Vorratsregal stehen zu haben als vorteilhaft sehe, wie dir Wasser einwecken sicher und keimfrei gelingt und du es prinzipiell unbegrenzt haltbar machst, erkläre ich dir im folgenden Beitrag.

Wasser einwecken

Vier Vorteile

Ohne Zusätze

Eingewecktes Wasser hat keine Zusätze. Es ist das reine abgekochte Leitungswasser. Bei stark kalkhaltigem Wasser setzen sich laut WECK* bis zu 70% des Kalkanteils am Kochtopf ab.

Unbegrenzte Haltbarkeit

Wie eingangs erwähnt ist eingekochtes Wasser im Grunde unbegrenzt haltbar. Wichtig ist, dass du beim Einkochen sauber arbeitest. Die Gläser müssen steril sein und das Wasser muss wirklich kochend heiß abgefüllt werden.

Die WECK-Gläser haben einen Gummiring mit Lasche entwickelt, der dir auf einen Blick zeigt, ob deine Gläser immer noch dicht sind und dein eingekochtes Wasser hygienisch rein ist.

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Zeigt die Lasche nach unten, ist dein eingewecktes Wasser immer noch bedenkenlos trinkbar. Zeigt die Lasche aber nicht nach unten, solltest du das Wasser auf Farbe, Geruch und Geschmack hin prüfen, ob es kontaminiert also mit Keimen verunreinigt ist.

Im Vergleich zu Trinkwasserkanistern

Ich selbst habe blaue Trinkwasserkanister, in denen ich für eine echte Krise konserviertes Leitungswasser bevorrate. Diese Haltbarmachung bezieht sich je nach Methode allerdings nur auf sechs Monate oder ein Jahr.

Kommt kein Wasser mehr aus der Leitung, aufgrund von einer kurz anhaltenden Krise von wenigen Tagen wie Bauarbeiten an den Wasserrohren, möchte ich dafür ungerne an meine Trinkwasserkanister gehen.

Hier finde ich es eine schöne Lösung auf sauberes eingekochtes Wasser zurückgreifen zu können.

Vorteil gegenüber Wasserflaschen

Mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser hält sich länger als stilles Wasser. Aber wie schmeckt der Tee und der Kaffee, wenn wir für die Zubereitung Sprudelwasser verwenden?

Der Kaffee am Morgen ist mir wirklich wichtig. Mein Mann könnte darauf verzichten und würde nur Wasser trinken, aber er freut sich auch, wenn ich besser gelaunt in den Tag starte 😉

Hätten wir ein Baby möchte ich seine Nahrung auch nicht mit Kohlensäure versetztem Wasser zubereiten. Eingewecktes Wasser ist hier die bessere Alternative.

Eingewecktes und etikettiertes Trinkwasser in 1-Liter-WECK-Tulpengläsern

Rezept: schnell und einfach Wasser einwecken

Die Weckgläser

Während ich für meine Brote im Glas die WECK-Sturzgläser verwende (diese haben nur ein maximales Fassungsvermögen von 850 ml), benutze ich zum Wasser einwecken das 1 Liter WECK-Tulpenglas*.

WECK-Gläser 1-1,5 Liter

Folgende drei WECK-Gläser, fassen ein oder anderthalb Liter und sind im Vorratsregal gut stapelbar:

Rundgläser mit Schraubverschluss 2,5-4,25 Liter

Rundglas-Einmachgläser mit Schraubverschluss bieten dir dagegen ein größeres Fassungsvermögen von 2,5 Liter bis 4,25 Liter Inhalt:

Möchtest du der empfohlenen Tagesmenge vom BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) von mindestens 20 Litern pro Person für 10 Tage nachkommen, bräuchtest du je Person in deinem Haushalt:

  • 20 Gläser à 1 Liter oder
  • 13 Gläser à 1,5 Liter
  • 8 Gläser à 2,5 Liter
  • 5 Gläser à 4,25 Liter
Anleitung zum Wasser einwecken
Eingewecktes Wasser in 1 Liter-WECK-Tulpengläsern

Einweckgläser desinfizieren

Zuerst musst du sicherstellen, dass keine Bakterien das Trinkwasser kontaminieren.

Entweder spülst du dazu die Gläser und Glasdeckel in heißem Wasser penibel sauber und kochst die Ringe in Essigwasser aus oder, so mache ich es, desinfizierst du alles ganz unkompliziert mit einer heißen Sodalösung.

Dazu löst du 1 TL Soda* in einem Liter heißes Wasser auf, spülst die Gläser damit aus und spülst anschließend mit klarem, heißem Wasser nach.

Weil ich hier mit kochend heißem Wasser arbeite, nutze ich als Zubehör eine einfache Küchenzange*.

Um die Gläser und Deckel vorgewärmt zu halten, lege ich sie auf ein Rost und halte sie dort im 100°C heißen Backofen vor. Die Ringe lasse ich in einer Schüssel mit kochend heißem Wasser, aus der ich sie dann bei Bedarf entnehmen kann.

Wasser einkochen

  1. Koche nun dein abzukochendes Trinkwasser (stilles Wasser oder Leitungswasser) in einem großen Kochtopf auf. Es sollte ordentlich sprudeln, damit eine Temperatur von 100 °C sicher erreicht ist, um dass Keime und Bakterien abgetötet werden.
  1. Das kochende Wasser mit Hilfe einer Suppenkelle* und eines Einmachtrichters* (geht schneller und du verschüttest nichts) in dein zuvor gereinigtes Glas randvoll abfüllen.
  1. Verschließe anschließend sofort das Glas mit Einkochring, Glasdeckel und Federklammern. Am Besten füllst du ein Glas und verschließt es direkt, bevor du das zweite Glas auffüllst. So kann das abgekochte Wasser in dem Glas gar nicht erst abkühlen.
  1. Stelle die Gläser zum Abkühlen beiseite. Nachdem sie vollständig kalt geworden sind, sollte die Gummilasche nach unten zeigen. Dann kannst du sicher sein, dass sich ein Unterdruck gebildet hat und das Glas fest verschlossen ist. Du kannst auch zum Test das Glas am Deckel anheben. Ist alles dicht, kannst du die Klammern entfernen. Ich weiß nicht warum aber ich lasse sie immer dran. Ist so ein Tick von mir aber hilft natürlich nichts wenn das Glas nicht wirklich dicht ist.
  1. Beschrifte ein Etikett* bspw. mit „Trinkwasser“ und dem Einkochdatum“ und bewahre die Gläser am Besten an einem kühlen und dunklen Ort, wie dem Keller, auf.

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