Vergiss‘ die Checkliste für den Notvorrat! 6 Beispiele für einen Notvorrat (+ 2 Tipps)

By: Diana

Du weißt nicht, was du dir für eine Krise an Lebensmitteln zulegen sollst? Dann liest du meinen Artikel zum richtigen Zeitpunkt. Meine Perspektive kann dir helfen bares Geld zu sparen. Ich erkläre dir, warum eine Checkliste für deinen Notvorrat unbrauchbar ist, mache an sechs verschiedenen Beispielen deutlich, wie unterschiedlich ein Notvorrat aussehen kann und gebe dir Tipps, wie du deinen individuellen Notvorrat zusammenstellen kannst.

Checkliste für den Notvorrat?

Es ist ja so, dass einem irgendwann bewusst wird, dass man einen Krisenvorrat an Lebensmitteln haben sollte. Vielleicht bist du auch auf die Empfehlung und die Checkliste für den Notvorrat vom BBK gestoßen. Viele kaufen dann einfach drauf los. Ich verstehe sehr gut, dass man das Thema für sich schnell abhaken möchte, um sich wieder den schönen Dingen im Leben widmen zu können.

So einfach ist das aber nicht. Ein paar Gedanken musst du dir schon machen. Mit einer Checkliste für den Notvorrat in einen großen Supermarkt zu gehen, alles in den Einkaufswagen werfen und die Liste beim Herausgehen in den nächsten Papierkorb werfen – das würde ich dir bei so einem Thema nicht empfehlen.

Anders herum ist es viel einfacher als du denkst, denn DU weißt doch am Besten, was du gerne isst.

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  • Nur du allein kannst sagen, ob du in der Notlage bereit wärst, eine Kochalternative zu benutzen und ob du dann etwas schmackhaftes oder einfach nur etwas essbares zubereiten willst.
  • Hast du Kinder, für die du am Tag eine warme Mahlzeit, die sie zu essen bereit wären, kochen musst?
Wirst du ALLES essen bei Stromausfall?

Notvorrat auf 6 Arten

Unabhängig von irgendwelchen Listen für den Notvorrat fallen mir spontan sechs Möglichkeiten ein, wie ein Notvorrat aussehen könnte.

  • Ich kenne jemanden, der ist hartgesotten, will sich mit so etwas nicht beschäftigen und „frisst wie der Teufel in der Not Fliegen“. Er hat sich 60 Portionen Notfallnahrung für 7 Tage* gekauft. Die ist sehr lange haltbar aber auch nicht gerade die günstigste Variante. Geld spielt bei dem Mann aber keine Rolle. Das heißt, wenn keine Krise eintritt und er die Lebensmittel umsonst angeschafft hat, ist ihm das egal.
  • Eine Dame kennt sich super damit aus, fertige Gerichte einzuwecken. Sie hat Vorratsregale voll damit. Wer das kann oder sich damit beschäftigen möchte, der hat eine feine Möglichkeit, in der Krise auf gar nichts zu verzichten. Denn so hat man die Gerichte, die man im Alltag kocht und gerne isst, auf Vorrat. Glas auf, Inhalt in den Topf schütten, auf alternativer Kochstelle erwärmen und man hat eine warme Mahlzeit, die in der Not Bauch und Seele wärmt.
WECK Einkochautomat WAT 15 (Einkochtopf emailliert, Heißwasserspender, Glühweinkocher, mit Thermostat, mit Zeitschaltuhr, 29 Liter) 6830
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Weck Tulpenglas 1 Liter im 6er Set DECKL, Dichtring Klammern, Glas, Durchsichtig, 6 x
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12 Stück Weck Sturzform-Glas 0,5l Rundrandglas Einmachglas Einweckglas
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  • Der nächste macht keinen Firlefanz und kauft sich nur Fertiggerichte in Dosen. Ravioli, Erbseneintopf, Linsen – die Auswahl ist riesig. Da viele einen elektrischen Dosenöffner haben, sollte man hier noch an einen nicht-elektrischen* denken. Die Person fühlt sich dann auch gut abgesichert.
  • Wieder ein anderer sagt, es müssen Nudeln sein – mit Tomatensoße. So ist mein Vater eingestellt. Er braucht ausschließlich: einen Gaskocher, Nudeln, Tomatenmark oder Tomaten in der Dose und Rindfleisch aus der Dose. Das kann er Wochen oder in der Not Monate lang essen. Er kann es, meine Mutter könnte es nicht!

Vielleicht willst du gar keine Kochstelle benutzen müssen? Dann bleiben dir im Grunde nur zwei Möglichkeiten:

  • Dosenbrot zu kaufen oder haltbares Brot im Glas zu backen und lange haltbare Aufstriche in deinen Notvorrat zu packen oder du gehörst zu den Menschen, die Ravioli kalt aus der Dose essen können (igitt ;-)) oder schüttest dir Kichererbsen und Thunfisch aus der Dose kalt zusammen?
  • Und was macht der Veganer? Da fällt mir aktuell nur die Variante mit veganen Nudeln und Tomatensoße ein, Reissuppen oder die kalte Brotzeit.

Du siehst schon, EINE Liste für den Notvorrat zum Abhaken für jedermann kann es nicht geben.

Fazit: was statt einer Checkliste für den Notvorrat zählt

Der eigene Geschmack entscheidet!

In meiner großen Krisenvorsorge-Checkliste ist auch eine Notvorrat-Liste als PDF enthalten. Sie kann dir aber nur Anhaltspunkte liefern.

Habe ich selber alles, was da drauf steht? Nein. Zum Beispiel habe ich keine haltbare Milch, keine Säfte und auch nicht all das Obst in Konserven. Ich mag das einfach nicht.

Nicht nur im Alltag – auch bezogen auf den Notvorrat entscheidet dein eigener Geschmack. Denn irgendwann müssen die Lebensmittel gegessen werden. Vielleicht bekommst du bei dem einen oder anderen Lebensmittel lange Zähne (wie ich zum Beispiel bei H-Milch). Was bringt es mir, wenn ich dann mehrere Liter haltbare Milch in meinem Notvorrat zu stehen habe?

Des Weiteren enthält meine Liste keine Mengenangaben. Wenn mir einer sagen würde, dass ich beispielsweise zwei Kilo Hülsenfrüchte kaufen soll, dann würde ich die Stirn runzeln. Vielleicht kriege ich die gar nicht runter, sondern will nur Nudeln essen – die machen ja bekanntlich glücklich und froh.

Wie kann mir überhaupt einer sagen, wie viel ich von etwas kaufen soll, der nicht meinen Geschmack kennt?

Deshalb gebe ich nichts mehr auf Checklisten für den Notvorrat. Sie können eine Anregung darstellen aber mehr auch nicht. Kaufen und gut passt hier einfach nicht! Mache dir also ein paar Gedanken, was in der Not für dich wirklich umsetzbar ist.

Haltbare Lebensmittel aus dem Notvorrat

Deine Bedürfnisse

So verschieden der Geschmack ist, so verschieden sind auch unsere Bedürfnisse.

Der Notvorrat soll einen Zweck erfüllen. Hier möchte ich dir wieder meinen Artikel 5 Dinge, die dein Notvorrat erfüllen sollte, ans Herz legen. Denn diese Faktoren entscheiden über die Menge der Lebensmittel, die du bevorratest und darüber, wie abgesichert du dich in einer Notlage fühlen wirst.

Warum willst du dich denn auf die empfohlenen 10 Tage beschränken? Wie schnell gehen die paar Tage um und was machst du dann? Mengenangaben sind deshalb nichts wert weil du für dich entscheiden musst, für welchen Zeitraum du vorsorgen möchtest.

Vielleicht möchtest du 10 Kilo Nudeln lagern oder du entscheidest dich 20 Kilo Reis in einem lebensmittelechten Behälter* zu lagern?

Eine vorgefertigte Checkliste für einen Notvorrat einer anderen Person oder eines Amtes kann dir diese Entscheidungen nicht abnehmen.

Bild: Silvyn/445693/Pixabay

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