7 körpernahe Wärmequellen ohne Strom

By: Diana

Der Strom fällt aus oder auch einfach nur die Heizung. Binnen kurzer Zeit wird es kalt in der Wohnung. Um dich in so einer Situation warm halten zu können, liste ich dir in diesem Artikel sieben Wärmequellen ohne Strom auf.

Für deine Krisenvorsorge gebe ich dir noch einen wichtigen Tipp mit an die Hand. Denn in einer Krise gilt leider nun mal der Grundsatz: besser man hat, als dass, man hätte.

Körpernahe Wärmequellen ohne Strom

Bei Strom- und Heizungsausfall

Wärme ist für uns immer verfügbar. Ist dir kalt, drehst du die Heizung etwas höher. Wenn die Heizung oder der Strom aber ausfallen, spüren wir, wie schnell der Raum auskühlt. 

Letzten Winter saß ich im Home Office, als ich spürte, dass ich mir kühl wurde. Ich fühlte am Heizkörper und er war eiskalt. Auch bei anderen Mitbewohnern im Haus blieb dies nicht unbemerkt. Ich zog mir eine Thermoleggings drunter, ein zweites Paar Socken drüber, wickelte mir einen Schal um den Hals und wärmte meine Hände an einer heißen Tasse Tee.

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Die Hausverwaltung kümmerte sich zwar darum einen Heizungsnotdienst zu schicken. Aber es dauerte Stunden bis dieser kam. Zum Glück konnte er noch am gleichen Tag das Problem lösen und hatte die Ersatzteile parat. Was aber wenn nicht? Was, wenn der Strom ausfällt und du gar nicht in Erfahrung bringen kannst, wann dieser wieder zurück kommt?

Tatsächlich war dieses kurze Ereignis der Auslöser dafür, um über Wärme bei Stromausfall nachzudenken.

Wärmequelle pro Person

➡ Wärmequellen solltet ihr im Haushalt nicht reihum reichen müssen. 

Ein Beispiel: Bisher hatte vielleicht nur die Dame im Haushalt kalte Füße und der Mann brauchte und wollte nie eine Wärmflasche. Folge dessen habt ihr nur eine Wärmflasche zuhause? 

Für die Krisenvorsorge sollte eine Wärmequelle am Besten für jede im Haushalt lebende Person angeschafft werden. Dieses Prinzip gilt immer, unabhängig von der Art der Wärmequelle, für die ihr euch entscheidet.

7 Utensilien für körpernahe Wärme ohne Strom

Vier-Jahreszeiten-Bettdecke

Einkuscheln in eine Wärmequelle ohne Strom: 4-Jahreszeiten-Bettdecke

Manche Menschen verwenden die gleiche dünne Bettdecke das ganze Jahr über. Einige stellen im Winter dann die Heizung ein bisschen höher. Was für eine Bettdecke benutzt du?

Wenn nämlich die Heizung ausfällt (oder unbezahlbar wird und als Folge der Strom abgestellt wird), wird es auch unter der dünnen Bettdecke kalt werden. 

Ich habe seit jeher eine Vier-Jahreszeiten Bettdecke. Im Grunde sind es einfach zwei Lagen, die durch die kleinen angebrachten Druckknöpfe miteinander verbunden werden. 

Eine Lage ist etwas leichter (für die wärmere Jahreszeit) und die andere ist etwas dicker (für die kühlere Jahreszeit). So hast du es auch kuschelig warm, wenn die Temperaturen sinken. 

Der einzige Nachteil: Im Sommer musst du die eine Lage im Schrank, Bettkasten oder geschützt verpackt im Keller verstauen können. 

Warme Hausschuhe

Wärme ohne Strom bekommst du mit diesen Utensilien
Stromlose Wärmequellen

Bei einem Heizungsausfall kühlt der Raum schnell aus. Du spürst die Kälte auf dem Fußbodenbelag und wie ein kalter Nebel umhüllt sie deine Füße.

Wenn du wie ich im Alltag nur Birkenstock-Latschen oder ähnliches trägst, dann werden eine paar dicke Socken nicht den gleichen Effekt haben wie ein paar warme Hausschuhe mit einer guten Sohle.

Auch wenn du in deinem krisenfreien Alltag „so etwas“ nicht tragen möchtest, könntest du den Kosten-Nutzen-Faktor abwägen. Warme Füße sind einfach wichtig, um gesund zu bleiben.

Wärmende Wolldecke

Wolldecke für zum Einhüllen und Einkuscheln

In Wolldecken kannst du dich wie in einen warmen Mantel so richtig schön einhüllen. Aber nicht jede spendet dir gleich viel Wärme. 

Investiere also lieber etwas mehr Geld (wenn es dir möglich ist) und kaufe qualitative Wolldecken aus gut wärmenden Naturmaterialien wie Schurwolle, Alpaka oder Merino. 

Natürliche Schurwolle hat den Vorteil, dass es aufgrund der feinen Faserstruktur große Mengen an Luft speichert und somit isolierend wirkt.

Thermo- bzw. Funktionsunterwäsche

Bei meinem Heizungsausfall habe ich mir das Zwiebelprinzip zunutze gemacht. Mehrere Schichten an Kleidung hielten mich warm. Denn nicht immer erlaubt dir die Situation dich stunden- oder tagelang ins Bett zu verkriechen.

Funktionsunterwäsche hält wunderbar warm und erlaubt dir gleichzeitig deinen Alltag wie gewohnt zuhause zu bestreiten – auch bei einem Heizungsausfall.

Meine warme Leggings leistete mir schon oft wirklich gute Dienste. Daher kann ich die warme Funktionsunterwäsche von Odlo* auch wärmstens 😉 empfehlen.

Über die Thermowäsche kannst du deine Alltagskleidung anziehen und wenn das immer noch nicht reicht eine Skihose oben drüber.

Verschwendet ist das Geld mit Sicherheit nicht. Bei Spaziergängen an kalten Wintertagen wärmt dich die Thermo-Unterwäsche ebenfalls zuverlässig.

Schlafsack

Absolute Wärme ohne Strom bei Heizungsausfall

Ein Schlafsack in einer Wohnung oder in einem Haus? Nun, warum nicht? Du kannst am Tisch sitzen und deine warme Suppe löffeln, die du dir vorher mit einem Gaskocher erwärmst hast – deine Beine und Füße bleiben schön warm im Schlafsack eingepackt.

Du liest auf der Couch und musst nicht an einer Wolldecke rumzuppeln oder die Füße einschlagen, sondern ziehst den Reißverschluss bis zur Brust hoch und hast es mollig warm.

Ich spanne jetzt mal ein bisschen den Bogen zum Notfallrucksack und denke an eine Übernachtung bei Verwandten, Bekannten oder in einer Notunterkunft (wie bspw. bei einer Evakuierung). Auch hier würde mein Schlafsack bei mir sein. Ich sehe ihn als eine Versicherung für den Härtefall.

Vielleicht kannst du mein Gefühl ja gar nicht bestätigen aber mein Schlafsack ist ein bisschen so wie die eigene Yogamatte. Es ist mein Reich. Und es ist ein besseres Gefühl als unter einer fremden Bettdecke zu schlafen (auch wenn dies natürlich allemal besser ist als gar nichts zu haben).

Falls dich meine Wahl interessieren sollte; ich habe mir einen Schlafsack von Mammut* für eine Komforttemperatur bis minus 3 °C und eine Limit-Temperatur bis zu minus 10 Grad zugelegt. Besonders praktisch finde ich, dass der Reißverschluss in der Mitte ist und nicht an der Seite. Das einzige Manko ist, dass er zusammengepackt nicht gerade klein und leicht ist. Er wiegt 1,7 kg. Diese spielt ja aber nur eine Rolle, wenn ich ihn wirklich außer Haus mit mir nehmen möchte oder muss.

Teelichtofen

Wärme ohne Strom dank Teelichtofen
Wärmequelle ohne Strom dank Teelichtofen

Teelichtöfen gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Farben. Ein Teelichtofen wird auch gerne Teelichtheizung genannt.

Selbstverständlich können bis zu 5 Teelichter kein ganzes Zimmer erwärmen. 3°C mehr Raumtemperatur erreichst du aber schon mit ihm.

Für heiße Hände sorgt er allemal.  

Wärmflasche

Heißeste Wärmequelle ohne Strom, wenn du Wasser stromlos erhitzen kannst

In welchem (Frauen-)haushalt gibt es keine Wärmflasche? Sie spendet Wärme, lindert Schmerzen und gibt ein tröstendes Gefühl.

Um Wärme bei Stromausfall zu bekommen, haben wir für jede Person eine Wärmflasche im Haushalt. 

Das einzige Manko, für das die Wärmflasche aber nichts kann: Wir brauchen heißes Wasser und deshalb auch eine Möglichkeit Wasser ohne Strom kochen zu können.

Welche körpernahen Wärmequellen ohne Strom hast du in deinem Haushalt? Interessant wäre auch zu wissen, warum du dich für oder gegen etwas entschieden hast. Das gibt anderen dann vielleicht eine zusätzliche Entscheidungshilfe.

Bildquelle: congerdesign/DieterRobbins/succo/Pixabay, Shutterstock

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