Was du gegen deine Angst vor Blackout tun kannst

By: Diana

Googelst du nach Angst vor Blackout, stößt du auf Artikel, die entweder das Risiko eines Blackouts verharmlosen oder die Gefahr eines Blackouts hervorheben. Geholfen ist dir damit sicherlich nicht. Deshalb möchte ich dir Tipps geben, wie du mit deiner Angst umgehen kannst. Am Ende erzähle ich dir auch, was ich gegen meine Angst vor einem Blackout getan habe.

Angst vor Blackout

Kommt es zu einem Blackout?

Vielleicht. Vielleicht kommt es auch zu täglichen Stromrationierungen, um einen Blackout zu vermeiden. Und eigentlich ist es völlig egal. Denn es geht nicht um die Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern deine Angst. Und gegen die hilft kein „vielleicht“. Du kannst aber etwas gegen die Angst tun.

Was macht dir Angst?

Warum du Angst vor Blackout hast, kann verschiedene Gründe haben. Annähernd jeder davon hat seine Berechtigung.

  • Du weißt gar nicht so richtig, was ein Blackout wirklich bedeutet
  • Du weißt nicht wie du ohne Strom über die Runden kommen sollst
  • Die ungewisse Dauer, wenn es zu einem Blackout kommt, ängstigt dich am Meisten
  • Du fürchtest dich noch mehr vor so einer Situation weil du alleine bist
  • Was wenn Mitbewohner im Haus einen Brand auslösen?
  • Du hast Angst vor Kriminalität in Form von Plünderungen auf deinen Straßen und letztendlich in privaten Häusern und Wohnungen
Blackout

Was du gegen die Angst vor Blackout tun kannst

Wie auch mein gesamter Blog soll es hier um konkrete und aktive Maßnahmen gehen, um deine Angst vor Blackout in den Griff zu bekommen. Nachfolgend findest du Ideen sowie Anlaufpunkte, um ins Tun zu kommen.

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Das wichtigste ist Tatendrang. Überlege gezielt, was deine Angst abschwächen oder ganz auflösen könnte. Was brauchst du dazu? Hier findest du ein paar Anregungen.

Informationsquellen

Vielen Menschen macht ein Blackout Angst, obwohl sie sich darunter nichts konkretes vorstellen können.

Was so eine Krisensituation im Ernstfall bedeutet, bekommst du mit dem Buch oder Film „Blackout“ von Marc Elsberg eindrucksvoll vermittelt.

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Weitere Informationen sowie downloadbare Checklisten findest du, natürlich hier auf Krisenvorsorge-Tipp, sowie bei folgenden Quellen:

  • Der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge Herbert Saurugg ist auch angesehener internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte und bietet auf seiner Webseite einen dreiseitigen Ratgeber an „Was kann ICH tun?“.
  • 3 in 1 Guide zur Selbstversorgung* inklusive Vorratshaltung, Nahrungssuche, Wasserversorgung und warme Mahlzeiten ohne Strom & Gas zubereiten sowie das Kochen mit dem Notvorrat

Kurse

Wir kennen das vom Erste-Hilfe-Kurs. Ohne diesen wären wir, wenn es drauf ankommt, überfordert und würden nicht reagieren können, wie es erforderlich ist.

Bei der Vorbereitung auf einen Blackout kannst du natürlich viel selber ausprobieren und daraus lernen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das viel Zeit kostet. Es beinhaltet Fehlkäufe an Equipment und ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich mich nicht auch so manches Mal lieber mit angenehmeren Themen beschäftigen wollen würde/möchte.

Professionelle Anleitung und die wichtigsten Informationen auf das Notwendige komprimiert, erhält man sicherlich nur in einem Kurs.

Videokurse
  • Das „Krisenkurs-Paket“ gibt es als eBook, Videokurs oder persönliche Beratung zur häuslichen Krisenvorsorge. Besonders ist hierbei, dass auch noch die Vermögenssicherung mit behandelt wird.
  • Im Präventionsworkshop „Sicher durch den Blackout“ vom Blackout-Vorsorge-Experten R. Jungnischke geht es um das eigene souveräne Handeln in einem Blackout.
Sicherungskasten
Sicherungskasten: erste Anlaufstelle bei Stromausfall
Physische Kurse

Bei den physischen Kursen bietet der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) einen kostenlosen Kurs zur Selbsthilfe in Krisen an.

Daneben gibt es tolle Kurse von privaten Anbietern, die, wie ich auf Nachfrage erfuhr, wahrscheinlich aus dem Programm genommen werden, da schlichtweg die Nachfrage nicht da ist.

Man kann dies durchaus als Spiegel unserer Spaß-Gesellschaft sehen. Das mangelnde Interesse gefährdet aber nicht nicht nur die Person selber, sondern birgt natürlich auch ein Risiko für diejenigen, die in Eigenverantwortung vorgesorgt haben. Die Gefahrenlage wird verkannt. Da ein Blackout kein kurzweiliger Stromausfall ist, sondern eine Überlebensgefahr darstellt, kann man hier nicht auf Nachsorge setzen.

Hast du Interesse an einem physischen Kurs, schreibe den Anbieter ruhig an und lasse ihn das wissen. So bekommt er auch ein Gefühl dafür, ob die Nachfrage wieder ansteigt und kann in Erwägung ziehen einen solchen Kurs wieder in sein Programm aufzunehmen. Deshalb verlinke ich dir hier die folgenden Kurse:

  • Blackout-Krisentraining als Tageskurs von SurviCamp
  • Home Prepping vom AZÜ (Ausbildungszentrum für Überlebenstechniken)

Aktive Krisenvorsorge

Um die aktive Krisenvorsorge führt kein Weg vorbei. Es gibt keine Versicherung. In einem Blackout sind wir auf uns alleine gestellt und sollten mindestens zwei Wochen überleben können, ohne auf Hilfe von Außen angewiesen zu sein. Kein Telefon, kein Supermarkt, kein Internet. Du und deine vier Wände. Du musst also ins Tun kommen.

Auf meiner Seite ist bestimmt auch der eine oder andere Krisenvorsorge-Tipp für dich wertvoll. Denn neben einem Equipment zur Stromausfall-Vorsorge oder der Wasseraufbereitung, gilt es einen Notvorrat anzulegen. Die Selbsthilfe habe ich mit aufgenommen weil ich davon überzeugt bin, dass wir zukünftig wieder mehr selber machen können müssen. Entweder werden Dinge zu teuer werden oder sie werden einfach nicht mehr verfügbar sein.

Es gibt aber Ängste, gegen die das beste Equipment und die noch so sorgfältige Vorbereitung nichts ausrichten kann. Nachfolgend liest du einen ganz persönlichen Artikel, was ich schlussendlich aufgrund meiner Angst vor einem Blackout gemacht habe. 

Was ich gegen meine Angst getan habe

Meine größte Angst vor Blackout bezog sich auf die erhöhte Brandgefahr bei einem andauernden Stromausfall. Zum damaligen Zeitpunkt wohnte ich im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses. Ohne Balkon.

Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses
Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses

Es gibt mehr als 300 Brandtote jährlich. Man möchte sich gar nicht vorstellen welche Ausmaße dies annehmen kann, wenn es aufgrund von langen Stromausfällen oder einem Blackout zu noch mehr Bränden kommt und keine Feuerwehr mehr erreichbar ist.

Folge dessen legten wir uns einen Brandschutz zu inklusive einer großen Löschdecke*, um notfalls eingewickelt durch das brennende Treppenhaus zu gelangen.

Was mich nachts nicht mehr schlafen ließ, war die Erkenntnis, dass mein hoffentlich eigenverantwortliches Handeln, Grenzen hat, nämlich an der Wohnungstür der anderen Bewohner im Haus.

In genau dieser Zeit kam es dazu noch zu folgendem Ereignis:

Eine Nachbarin, die mir beim Einzug einen Wohnungsschlüssel von ihr für den Notfall übergab, schrieb mir eine Tages eine Whats-App-Nachricht. Ob ich so lieb wäre und in ihre Wohnung gehe; sie hat vergessen eine Kerze auszumachen.

Schlussendlich sind wir umgezogen. In eine Wohnung im ersten Stock, mit Balkon und in ein Wohnhaus mit weniger Parteien.

Und ja, ein Wohnungsbrand kann sich auch jederzeit ohne Stromausfall entwickeln. Dennoch war es für mich die richtige Entscheidung, um wieder ruhig schlafen zu können.

Was auch immer deine persönliche Angst vor einem Blackout ist; ich wünsche dir, dass du eine Lösung findest, die diese Angst in Luft auflöst.

Bild: Pixabay

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