Wie du sichere Passwörter erstellst und 2 Methoden, Passwörter sicher zu verwalten

By: Diana

Bei Social-Media Accounts, Konten bei Versorgern, bei der Bank, bei Online-Diensten und Marken sowie bei diversen Apps und Tools. Wenn deine Zugangsdaten und Passwörter geklaut werden, können Unbefugte Käufe in deinem Namen tätigen oder Verträge abschließen – die Rechnung aber bekommst du. Ich zeige dir sechs Punkte auf, die ein Passwort sicher machen, gebe dir zwei Beispiele, wie du gute Passwörter erstellst und stelle dir zwei Methoden vor, wie du deine Passwörter sicher verwalten kannst.

Zugangsdaten und Passwörter

Wie kommen Dritte an deine Zugangsdaten?

Warst du schon einmal betroffen? Wenn, dann soll es sich nicht wiederholen und wenn nicht, dann soll das natürlich so bleiben. Grundsätzlich gibt es drei Gründe, wie ein Dritter an deine Passwörter kommt:

  1. Durch Datenlecks bei großen online-tätigen Unternehmen. Bestimmt hast du schon das ein oder andere Mal gelesen, dass Millionen von personenbezogenen Daten durch eine Sicherheitslücke in die Hände von Kriminellen gelangt sind. Wie seriös und verantwortungsvoll ein Unternehmen mit deinen Daten umgeht, entscheidet aber nicht allein. Durch die überwiegende Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern und anderen Dienstleistern, kann es auch hier zu einer Schwachstelle in der Datenverarbeitung kommen.
  1. Am Häufigsten gelangen Diebe an deine Daten, wenn du dein Passwort schlecht gewählt hast. Mit Hilfe bestimmter Programme können Hacker so in Sekunden unterschiedliche Buchstaben- und Zahlenkombinationen testen.
  1. Per sogenanntem Pishing, also mit manipulierten E-Mails, erfahren Diebe ebenfalls von deinen Zugangsdaten und Passwörtern.

6 Regeln für sichere Passwörter

  • Es darf nicht im Wörterbuch zu finden sein.
  • Das Passwort sollte keine Namen, Geburtsdaten oder Telefonnummern der Familie beinhalten.
  • Verwende keine bloße Zahlenfolge (12345…), keine alphabetische Buchstabenfolge (abcdef…) und keine Reihe benachbarter Tasten auf der Tastatur (qwertz…).
  • Auch wenn es praktischer scheint, solltest du nicht das gleiche Passwort mehrmals vergeben. Denn wenn es einmal gehackt wird, haben Kriminelle somit auch Zugang zu anderen Accounts von dir. Vergebe also für jeden Online-Account ein eigenes Passwort.
  • Eröffnest du irgendwo einen Account und bekommst dein Initialpasswort mitgeteilt, solltest du es umgehend ändern.
  • Faustregel: Je länger ein Passwort, desto sicherer! Hier bist du natürlich davon abhängig auf wie viel Zeichen der Anbieter oder die Plattform die Passwort-Generierung begrenzen.

Tipp für die Erstellung guter Passwörter

Es gibt den Tipp mit der Eselsbrücke. Dabei sollst du dir einen Satz ausdenken, an den du dich immer wieder erinnern wirst. Das ist so leicht daher gesagt. Denn wenn wir ein Passwort nicht mehrmals vergeben sollen, sind es am Ende ganz schön viele Sätze an die wir uns erinnern müssen und die wir gedanklich nicht miteinander vertauschen dürfen.

Das Prinzip ist jedoch folgendermaßen anzuwenden. Zu benutzen sind die Anfangsbuchstaben sowie die Satzzeichen. Dies könnte folgendermaßen aussehen:

Links mit einem Sternchen (*) sind sog. Affiliate-Links. Ein Kauf über den Link ändert nichts am Preis und hilft mir die Webseite für dich weiter zu betreiben. Mehr Infos.
  • Vergibst du wenig Zeichen (es müssen mindestens acht Zeichen sein), mache es komplex. Kombiniere Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Beispiele:
96wBns&s!“ – 96 war Berlin noch schön & sicher!
„A7TeiT,R&5NW!“ – An 7 Tagen esse ich Toast, Rührei und 5 Nürnberger Würstchen!

  • Vergebe ein langes Passwort von mindestens 20 Zeichen. Das kann dann auch weniger komplex sein, das heißt, es besteht dann beispielsweise nur aus zwei Zeichenarten.

Beispiele:
ZFliebeichSmEToast&sButter“ – Zum Frühstück liebe ich Speck mit Eiern, Toast und salziger Butter.
ErHundsiWieniCuteKmitO“ – Ein roter Hund sitzt in Wien im Café und trinkt einen Kaffee mit Obers.

Zwei Methoden, Passwörter sicher zu verwalten

Eine optimale Lösung gibt es nicht. Das kann ich gleich vorweg nehmen. Jede Methode hat ihre Schattenseite. Die eine ist nervig und die andere kostet Geld.

Auch wenn uns die Digitalisierung so manche Vorteile beschert, so birgt sie auch Gefahren und Aufwand sich vor diesen zu schützen und die eigenen Zugangsdaten und Passwörter sicher zu verwalten.

Entscheide dich für die analoge Variante mit einem Passwortbüchlein*, in dem du deine Passwörter sammelst oder für einen bezahlpflichtigen Passwort-Manager wie Nordpass*, der dir die Arbeit abnimmt und deine Daten verschlüsselt.

In einem Passwortbuch notieren

Das Passwortbuch ist sozusagen deine Gedankenstütze. Mit ihm kannst du für jedes Nutzerkonto ein eigenes starkes Passwort erstellen und musst es beim nächsten Login nicht mehr resetten weil es in Vergessenheit geraten ist.

Empfohlen wird, die Passwörter

  • an einem geschützten Ort aufzubewahren,
  • nicht gesammelt und
  • sich immer nur einen Teil der Passwörter zu notieren.

Um diese drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, kannst du folgende Methode anwenden:

Denke dir ein starkes Passwort mit sechs bis acht Zeichen aus. Dieses merkst du dir! Für jeden Account denkst du dir dann eine Verlängerung dieses einen Passwortes aus. Diese Verlängerung notierst du in dem Passwortbuch. Den Anfangsteil hast du dir ja gemerkt.

Selbst, wenn jemand deine Liste bei einem Wohnungseinbruch stiehlt, bekommt er ohne den ersten Teil vom Passwort in deinem Kopf keinen Zugang.

Möchtest du deine Passwörter aber auf dem PC oder Smartphone sichern, solltest du einen dafür geeigneten Passwort-Manager nutzen.

Passwort-Manager verwenden

Ist dir das alles zu kompliziert, kannst du auf einen speziellen Passwort-Manager zurückgreifen. In dem Fall kostet die Sicherheit deiner Daten Geld.

Klar, da gibt es ja den schönen Spruch „Wenn du etwas kostenlos bekommst, bist DU das Produkt“ – das bedeutet, dass deine Daten verwendet werden und niemand weiß inwiefern. Wenn wir das nicht möchten, müssen wir bezahlen.

Wenn wir uns bewusst machen, was ein Krimineller mit all unseren Passwörtern veranstalten könnte (Filmtipp: „Das Netz*“ mit Sandra Bullock), steht es außer Frage irgendeine Software aus dem Internet zu nehmen, die die Verwaltung und Verschlüsselung unserer Passwörter verspricht.

Ich würde meine sensiblen Daten nur dem Besten und Sichersten anvertrauen, um wirklich vor Datendiebstahl und Cyberkriminalität geschützt zu sein.

➡ Einer der Besten unter den Passwort-Managern ist Nordpass*. Nordpass ist Teil von Nord Security, die führend sind im Bereich Online-Datenschutz und Sicherheit.

Du musst dir nichts mehr selber ausdenken und nichts mehr manuell eingeben. Nordpass erledigt das für dich, verwaltet die Passwörter, prüft sie auf Datenlecks und überwacht den Passwort-Sicherheitsstatus.

Im Vergleich bekommst du mit Nordpass das beste Preis-Nutzen-Verhältnis. Einfacher und günstiger geht es nicht.

Bild: geralt/tumisu/B_A/Pixabay

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